Kulturelle Bildung
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Kultur an Bord? Studie zur kulturellen Bildung an Hamburgs Schulen

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Erste flächendeckende Befragung bringt beeindruckende Vielfalt zutage

Sieben gemeinnützige Hamburger und überregionale Stiftungen wollten es wissen: Was ist eigentlich jenseits von Schulchor und Kunstunterricht kulturell los an Hamburger Schulen? Diese Frage stellten sich die kulturfördernden Stiftungen, um Entwicklungsbedarfe zu erkennen und ihre Ressourcen im Bereich der kulturellen Bildung nachhaltiger und zielgenauer platzieren zu können. Durchgeführt wurde die Studie vom Institut für Kultur- und Medienmanagement (KMM) an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg.

Das Ergebnis lässt sich sehen: Mehr als zwei Drittel aller Hamburger Schulen sind über den Unterricht und die schulischen Regelangebote hinaus in einem oder mehreren Kulturprojekten aktiv, oft in Partnerschaft mit Stiftungen, Vereinen oder freien Kulturschaffenden. Besonders tun sich dabei Stadtteilschulen hervor, aber insgesamt offenbart die Studie eine breite Palette von kreativen und kulturfördernden Aktivitäten in allen Schulformen.

Über 50 Prozent der angeschriebenen Schulen haben auf die Befragung reagiert, sie ist damit repräsentativ. Zu den Aktivitäten aller anderen Schulen hat ein Team unter Leitung von Kulturwissenschaftlerin Dr. Jenny Svensson Internetrecherchen und Experteninterviews durchgeführt. Neben dem Blick auf erprobte Programme wie „Jedem Kind ein Instrument“ oder den „Kulturschulen“ der Gabriele Fink Stiftung vermitteln die Studie und ihre umfangreichen Anlagen ein anschauliches Bild eines lebendigen Mosaiks von Einzelinitiativen wie auch guten Beispielen strategischer Schulentwicklung durch Kultur.
Ein sichtbarer Schwerpunkt vieler Schulen liegt – in der Musikstadt Hamburg wenig überraschend – auf musikalischen Projekten, viele Vorhaben zeichnet aber ihre interdisziplinäre, die Künste verbindende Herangehensweise aus. Die Einbindung kultureller Bildung in den schulischen Alltag, aber auch die Qualität der Zusammenarbeit der Beteiligten wurden von den Befragten am häufigsten als Erfolgsfaktoren genannt.

Die Studie wurde von der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., der Claussen-Simon-Stiftung, der Gabriele Fink Stiftung, der Dürr-Stiftung, der BürgerStiftung Hamburg sowie der Mercator Stiftung in Kooperation mit der Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), der Behörde für Kultur und Medien sowie der LAG Kinder- und Jugendkultur beauftragt und erstellt.

Download Studie (pdf)
 

 

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