Bewerbung
Postdoc Plus

 

Unsere Postdocs

None

Dr. Marie Schölmerich

Postdoc Plus Stipendiatin 2019/2020

Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachbereich Biologie mit Schwerpunkt Mikrobiologie & Biotechnologie

None

Dr. Ilhan Dögüs

Postdoc Plus Stipendiat 2018/2019

Dr. Ilhan Dögüs (geboren in 1983, in Elbistan- Türkei) hat seine kumulative Doktorarbeit „Essays on financialisation, market concentraion and wage dispersion” am 24.11.2017 an der Universität Hamburg mit „magna cum laude“ verteidigt. Er hat schon zwei Publikationen in internationalen Fachzeitschriften. Während seiner Tätigkeit am Fachbereich Sozialökonomie als wissenschaftlicher Mitarbeiter hat Dr. Dögüs die Vorlesung „Wachstum und Verteilung“ und Übungen für „Grundkurs für VWL“ angeboten und bei fast 10 internationalen wissenschaftlichen Konferenzen und Workshops Vorträge gehalten. Seine Forschungstemen sind Lohnspreizung, Marktkonzentration und Finanzialieserung. (Mehr Information auf der Seite des Fachbereichs der Universität Hamburg...)

None

Dr. Nataliya Chukhrova

Postdoc Plus Stipendiatin 2018/2019

Mein Name ist Nataliya Chukhrova, ich stamme aus dem südlichen Teil Russlands, dem Nordkaukasus, gelegen zwischen dem Schwarzen und dem Kaspischen Meer. In meinem Heimatland habe ich ein Germanistik-Studium mit Nebenfach Anglistik mit Auszeichnung abgeschlossen und bin im Anschluss nach Hamburg gekommen, um Betriebswirtschaftslehre an der Universität Hamburg zu studieren. Dieses Studium habe ich als Jahrgangsbeste absolviert und hiernach als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Statistik und Ökonometrie an der Fakultät für Betriebswirtschaft gearbeitet. Promoviert zum Dr. rer. pol. wurde ich zu einem Thema aus der statistischen Testtheorie/Theorie der unscharfen Mengen mit Anwendungen in der statistischen Qualitätssicherung. Nach erfolgreichem Abschluss der Promotion in Form einer Monographie habe ich mich primär dem Verfassen und Veröffentlichen wissenschaftlicher Artikel in international renommierten Fachzeitschriften gewidmet. Als Post-Doktorandin am Lehrstuhl für Mathematik und Statistik an der Universität Hamburg wurde ich von der Fakultät für Betriebswirtschaft über ein Postdoc-Stipendium unterstützt und von der Claussen-Simon-Stiftung in das Postdoc-Plus Stipendienprogramm aufgenommen. Mein Forschungsinteresse gilt vor allem dem breiten Feld des Soft Computing, insbesondere Fuzzy Statistics, Fuzzy Hypothesis Testing und Machine Learning, mit Anwendungen in den Bereichen Versicherung und Finanzen, der Prozess-/Qualitätskontrolle sowie der Gesundheitsökonomie. Ich finde es faszinierend und spannend, immer tiefer in meine Forschungsbereiche einzudringen, neue Erkenntnisse hervorzubringen, im Rahmen aktueller Fragestellungen zur Anwendung zu bringen und so meinen Teil zu diesen Forschungsfeldern beitragen zu können. Derzeit forsche ich an neuen Prozesskontrollkarten für den sog. high-yield Bereich, der aktuell in der industriellen Qualitätskontrolle und in der Gesundheitsüberwachung immer mehr an Bedeutung gewinnt.

None

Dr. Michael Zerjadtke

Postdoc Plus Stipendiat 2018/2019

Stereotype Bilder fremder Völker existieren bereits solange es Literatur gibt. Ihre Deutung ist jedoch insbesondere seit den letzten 100 Jahren erheblichen Schwankungen unterworfen. Dem naiven Quellenvertrauen des Positivismus folgte im Zuge des linguistic turn mit Verspätung auch die Geschichtswissenschaft. Diskursanalyse und Dekonstruktivismus ermöglichten neue Perspektiven auf die antiken Texte, erschütterten jedoch das Vertrauen in ihre Glaubwürdigkeit nachhaltig. Insbesondere die Beschreibungen fremder Völker durch Griechen und Römer werden als zweifelhaft angesehen und häufig werden die jeweiligen Diskurse mit der impliziten Annahme analysiert, die Aussagen hätten keinerlei Bezug zur historischen Realität, sondern würden ausschließlich bestimmte Stereotype wiedergeben. Im Falle fremder Völker ist dieser Vorwurf besonders kritisch, da diese Gesellschaften zumeist keine eigenen Schriftquellen hinterlassen haben und die griechischen und römischen Werke daher die einzigen Informationsquellen über ihr Funktionieren darstellen. In der Forschung ist es opinio communis, dass häufig erwähnte Merkmale bestimmter Völker, sogenannte Topoi, aus Theorien über die Auswirkungen des Klimas auf die Menschen oder verallgemeinerten negativen Barbarenbildern abgeleitet sind. Analysen von Topoi bestätigen jedoch gelegentlich die tendenzielle Richtigkeit, wobei die Kerninhalte in den meisten Fällen zusätzlich mit Wertungen oder ethischen Erklärungen verbunden sind. Topoi sind somit keineswegs zwingend falsch, sondern können durchaus historisch korrekte Informationen über fremde Völker enthalten. Im Rahmen meines Projektes möchte ich darstellen, wie Erfahrungen aus der Interaktion mit fremden Völkern zur Entstehung von Stereotypen führen können. Bereits in der Deutung von kulturellen Eigenheiten entstehen häufig Missverständnisse, die wiederum zu negativ konnotierten Verallgemeinerungen führen. Durch wiederholte Bestätigung der kulturellen Eigenheit entstehen Stereotype, die Eingang in das kollektive Gedächtnis der antiken Gesellschaft finden. Historiographen griffen bei der fiktionalisierenden Ausgestaltung ihrer Werke wiederum auf diese Stereotype zurück, wodurch sie wiederum perpetuiert wurden. (Mehr Information auf der Seite der Universität Hamburg... und auf  www.michael-zerjadtke.de ).

None

Dr. Tim Ziemer

Postdoc Plus Stipendiat 2018

Bereits vor der Entwicklung der verbalen Kommunikation diente das Gehör der räumlichen Orientierung. Diese evolutionsbiologische Beziehung des Gehörs zur Räumlichkeitswahnehmung prägt maßgeblich den Aufbau und die Funktionsweise des Gehörs, und den Zusammenhang zwischen physikalischem Schall (Akustik) und Klangwahrnehmung (Psychologie), die so-genannte Psychoakustik. Aspekte der Räumlichkeit findet sich in vielen Facetten der Musik wieder. Sie ziehen sich durch die Tradition der Kompositions- und Aufführungspraxis, die Geschichte des Musikinstrumentenbaus, und die Entwicklung von Lautsprechersystemen und Audiokodierungen. Dr. Tim Ziemer erforscht diesen Zusammenhang durch die Entwicklung psychoakustischer Audiotechnologie, wie Sonifikation für Navigation, Wellenfeldsynthese für Musikwiedergabe und Musikanalyse (Music Information Retrieval) in der Musikwissenschaft der Universität Hamburg und dem interdisziplinären Bremen Spatial Cognition Center der Universität Bremen. Erst durch die technische Anwendung der Psychoakustik lassen sich Zusammenhänge zwischen Akustik und Psychologie unter natürlichen Bedingungen analysieren; mit Musik, anstelle von künstlichen Testsignalen unter Laborbedingungen. Ein Großteil künstlerischer und technischer Meilensteine in der Musikgeschichte lässt sich anhand der Psychoakustik erklären, wie die Weiterentwicklung vom Cembalo zum Konzertflügel, die Umorientierung vom polyphonen Barock zur harmonischen Romantik und die Erweiterung von Stereo zu immersiven Lautsprechersystemen.

Informationen zu Tim Ziemers Forschungsaktivitäten, einige Klangbeispiele und viele Publikationen sind im Internet zu finden.


 

Ansprechpartnerin

Portraitfoto vonDr. Imke Franzmeier

Dr. Imke Franzmeier
Programmleiterin Wissenschaft & Hochschule
franzmeier@claussen-simon-stiftung.de

Wissenschaft & Hochschule

None

Mit der Förderung von Studierenden und Studienprojekten unterstützt die Claussen-Simon-Stiftung das akademische Lernen und Lehren.

Mehr

Stiftungsprofessuren

Für herausragende Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vergeben wir Stiftungsprofessuren in verschiedenen Disziplinen.

Mehr